Meditation
Was ist eigentlich Meditation? Dies ist ein sehr weiter Begriff, der in verschiedenen Zusammenhängen für Übungen mit sehr verschiedener Zielsetzung und Methodikverwendet wird.

Ich schöpfe bei meinen Methoden aus der tibetisch-buddhistischen Tradition, aus meinen eigenen Erfahrungen mit ihrer Ausübung und aus modernen Formen der Vermittlung, die ich auch bei Lehrern anderer Traditionen erlebt habe.

Zunächst einmal stellt sich die Frage: warum sollte ich meditieren?

mit Hilfe von Meditation können Sie
  • ihren unruhigen Geist nach Hause bringen
  • ein emotionales Gleichgewicht herstellen 
  • tiefe Freude und Gelassenheit als ihren Wesenskern entdecken
  • ihre Beziehungen zu anderen verbessern
  • das volle Potential ihres Geistes ausloten und erforschen
Erst dann folgt die Frage: wie sollte ich meditieren?

Als erstes ist es wichtig, sich körperlich und geistig zu entspannen und eine aufrechte Körperhaltung einzunehmen. Hierfür gibt es gute Übungen, die Akong Rinpoche als Teil seiner Tara Rokpa Therapie verwendet. Diese sind auch für sich hilfreich bei Stress, Unruhe, Schlafstörungen und in Krisensituationen.

Dann folgt die stille Meditation oder Meditation der Geistesruhe (Tib. Shiné, Sanskrit Shamatta).
Hier wird durch Beobachtung des Atems, der Empfindungen, der Sinneseindrücke und anderen Fokus-Objekten der Geist zur Ruhe gebracht. Diese Meditation ist einerseits die Basis für alle weiteren Formen, andererseits auch die Grundübung, auf die man immer wieder zurückkommt und die durch regelmäßige Anwendung immer tiefer wird. Gelassenheit und größere Lebenszufriedenheit sind ganz natürliche Auswirkungen. 

Achtsamkeit ist eine bestimmte Form, bzw. ein Aspekt der Meditation der Geistesruhe, wobei vor allem eingeübt wird, im gegenwärtigen Moment ganz präsent zu sein. Dies wird nicht nur im stillen Sitzen, sondern auch in Alltagstätigkeiten geübt und angewendet. In den vergangenen Jahren wurde in psychologischen Forschungen festgestellt, dass Achtsamkeitstraining wirksam zur Bewältigung und Verringerung von Stress eingesetzt werden kann. Hierbei ist keinerlei buddhistischer Jargon oder Glaubenssatz erforderlich.

Nun gibt es eine Vielzahl von weiterführenden Meditationen, die Sie ganz nach ihren Interessen und Veranlagungen auswählen können:

Tiefe Einsicht
(Vipassana) oder analytische Meditation bedient sich der Kontemplation - also einer gedanklichen Erforschung, die aber in einem meditativen Zustand weit über rein konzeptuelles Nachdenken hinausgeht. Sie erfahren Wahrheiten über sich selbst und die Welt, die eine tiefe Veränderung in ihrem Leben bewirken können. Durch ein tiefes Verständnis der größeren Zusammenhänge können Sie klare Entscheidungen treffen und mit mehr Weitsicht und Souveränität in Familie, Beruf und Gesellschaft agieren.

Die stufenweise Meditation über Leerheit beinhaltet ein tiefes Erspüren der wahren Natur aller Dinge, die Sie umgeben und der Natur Ihres eigenen Geistes – bis hin zur lichten Klarheit, die eher mit dem Begriff „Fülle“ beschrieben werden kann. Befreit von einengenden Gewohnheitsmustern hilft Ihnen diese Erfahrung, Ihr Leben mehr zu genießen und mitfühlender auf die Menschen in Ihrem Umfeld zu reagieren.

In der Metta Meditation entwickeln Sie die vier "grenzenlosen Qualitäten" der Herzensgüte, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut. Sie beginnt damit, sich selbst Glück zu wünschen und die guten Seiten an sich selbst zu schätzen. Diese Fähigkeit wird dann auf andere Menschen ausgedehnt. Dies tut Ihnen selbst gut und gibt Ihnen dadurch die Kraft und Fähigkeit, auch für Andere da zu sein – nicht als Pflicht, sondern als inneres Herzensbedürfnis.
 
Visualisation beinhaltet das innere Vorstellen von Formen und Farben aus Licht. Dies ist eine sehr schöne und anregende Art zu meditieren, wobei es im tibetischen Buddhismus einen ungeheuer reichen Schatz an sehr tiefgründigen und wirksamen Methoden gibt.

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